Ausstellung im Torturm:
Evangelisch in Hohenzollern

16.-31. August 2017

Im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums widmen sich der Evangelische Kirchenbezirk Balingen und das Staatsarchiv Sigmaringen in einer Ausstellung der Geschichte der Protestanten und ihrer kirchlichen Organisation in Hohenzollern von den Anfängen bis zur Eingliederung der fünf hohenzollerischen Kirchengemeinden in die Evangelische Landeskirche in Württemberg 1950.
Bis zur Übernahme Hohenzollerns durch Preußen 1850 gab es hierzulande nur wenige Protestanten. Evangelische preußische Beamte, Industriearbeiter und Eisenbahnbedienstete ließen ihre Zahl nach 1850 jedoch stetig anwachsen. Das preußische Königshaus finanzierte den Bau von Kirchen in Hechingen und Sigmaringen und veranlasste die Schaffung fester Strukturen. Seit 1898 bildeten die evangelischen Kirchengemeinden einen selbstständigen Kirchenkreis innerhalb der Kirche der altpreußischen Union. Bis heute wird in ehemals hohenzollerischen Kirchengemeinden der Gottesdienst nach der Liturgie der Union gefeiert.
Unter dem Titel „Evangelisch in Hohenzollern“ zeigt die Wanderausstellung die Geschichte der Protestanten und ihrer kirchlichen Organisation in Hohenzollern von den Anfängen bis zur Eingliederung der fünf hohenzollerischen Kirchengemeinden Dettingen, Gammertingen, Haigerloch, Hechingen und Sigmaringen in die Evangelische Landeskirche in Württemberg.

Die Sonderausstellung im Torturm der Burg Hohenzollern ist zu den regulären Öffnungszeiten der Burg frei zugänglich. Der Eintritt ist im Burgeintritt bereits enthalten. 

tl_files/bhz_design/img/Events Bilder/events_evangelisch_HZ_Katalog.jpgDer Katalog zur Ausstellung
Verfasst von Beatus Widmann, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Balingen und Dr. Volker Trugenberger, Leiter der Abteilung Staatsarchiv Sigmaringen des Landesarchivs Baden-Württemberg.

Format 24 x 21 cm, Softcover, 84 Seiten,
zahlreiche Farb- und Schwarz-Weiß-Bilder

Erhältlich im Burg-Shop für 10,00 Euro