Warum die Burg
zurzeit nicht leuchtet

von Roland Beck

Normalerweise ist die Burg des nächtens beleuchtet. Zumindest vom 1. Advent bis Mariä Lichtmess (2. Februar) täglich und in der übrigen Zeit des Jahres freitags und samstags. Die Burgbeleuchtung wird aktiviert mittels Dämmerungsschalter und erlischt um 23.00 Uhr. Normalerweise. Seit vergangenem Jahr kränkelt die Lichtanlage. Immerhin hat sie auch schon etliche Jahre auf dem Buckel und trotzt Wind und Wetter. Erst fielen lediglich einzelne Halogenstrahler aus, mittlerweile ist auch die dazugehörige Schaltanlage betroffen. Deshalb bleibt es momentan recht duster auf dem Zollerberg.

Der liebgewonnene Blick auf das beleuchtete Heimatsymbol verliert sich im Dunkel. Das irritiert offenbar viele Einheimischen. Fast täglich gehen bei der Burgverwaltung Anfragen ein, was denn mit der Burgbeleuchtung sei bzw. wann die Burg wieder beleuchtet sein wird. Vor allem Betreiber von Pensionen und Ferienwohnungen, die mit dem romantischen Burgblick werben, hätten lieber gestern als heute wieder einen leuchtenden Zoller. Enttäuscht sind auch die Fotografen, die abends ihre Fotoausrüstung zum Zellerhorn schleppen, um dann festzustellen, dass der Ausflug gänzlich umsonst war. Ihren Missmut bekommen dann die Kollegen der Burg-Info und der Burgverwaltung zu spüren.

Grundsätzlich ist der Burgverwaltung natürlich auch sehr daran gelegen, dass die Burg baldmöglichst wieder wie gewohnt in die Nacht leuchtet. Jedoch: Zuständig für die Außenbeleuchtung der Burg Hohenzollern ist die Gemeinde Bisingen und die Stadt Hechingen. Beide teilen sich die Kosten, Bisingen ist zudem zuständig für die Technik. Die Burgverwaltung hat die zuständigen Stellen natürlich bereits über den Lichtausfall informiert. Und diese haben bereits signalisiert, dass sie wieder Licht ins Dunkel bringen werden.

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