SWR-Reportage nimmt Burg-Fotografen in den Fokus

Im Rahmen der Sendereihe „Expedition in die Heimat“ zeigt das SWR-Fernsehen am Freitag, 22. Mai 2026, die Folge „Burgen und Schlösser der Alb“, unter anderem mit der Burg Hohenzollern.

von Roland Beck

Regisseur Jo Müller porträtierte zusammen mit seinem Filmteam und Moderatorin Annette Krause insgesamt acht historische Stätten, darunter auch die Burg Hohenzollern. Allerdings legte der Filmemacher den Fokus weniger auf die Bauwerke, sondern mehr auf Personen, die im oder um das jeweilige Gebäude tätig sind. Im Falle der Burg Hohenzollern geht es unter anderem um den Fotografen Uwe Marienfeld. Der Hechinger hat sich auf die Fotografie der Burg in Kombination mit außergewöhnlichen Natur- und Himmelserscheinungen spezialisiert. So etwa im Zusammenspiel mit Vollmond, Milchstraße oder Nebel. Dabei nutzt er weite Distanzen und lange Objektiv-Brennweiten, um mit dem so genannten Komprimierungseffekt den Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund im Bild optisch zu verringern. So gestaltet er – ganz ohne Fotomontage oder KI-Hilfen – beeindruckende Bilder, auf denen etwa der Mond hinter der Burg deutlich größer erscheint, als es das menschliche Auge wahrnimmt. Hierzu begleitete das Fernseh-Team den Fotografen auf das Zellerhorn, wo sich Annette Krause selbst als Burg-Fotografin versuchte. Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr und dauert 45 Minuten.

 

 

Das Bild zeigt von links: Tontechnikerin Stella Hegedüs, Kameramann Lorenz Pagés, Aufnahmeleiterin Andrea Schömmel, Lichttechniker Peter Wormstedt, Moderatorin Annette Krause, Regisseur Jo Müller, Kamerafrau Eva Maschke, Fotograf Uwe Marienfeld und Visagistin Michaela Seemann.

 

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